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#ccb12: Mein erstes Barcamp

Während meines Urlaubs rief Stefan zu einer Blogparade zum Thema “Mein erstes Barcamp” auf. Die Blogparade endet heute und ich nutze die letzte Gelegenheit für meine Ausführungen.

Jubiläum

Mein erstes Barcamp ist mittlerweile fast ein Jahr her und war das Community Camp 2012. Am kommenden Wochenende steht die Neuauflage an und die Vorfreude steigt.

Aber fangen wir am Anfang an: Der netzrunde-Kollege Sascha musste damals viel Überzeugungsarbeit leisten um mich vom Gang zu überzeugen. Ein paar Vorurteile hatte ich und die reichten von “Das ist doch sicher völlig unstrukturiert” bis hin zu “Partyveranstaltung”. Nichts davon hat sich bewahrheitet: Keine Veranstaltungen bringen mich auch nur im Ansatz so viel weiter, wie ein Barcamp. Und seit meinem ersten Barcamp steht fest: Klassische Konferenzen besuche ich nur noch als Referent, ansonsten investiere ich meine Zeit lieber in Barcamps. Seitdem habe ich persönlich zwar erst die Zeit für ein weiteres Barcamp (das fbcamp) gefunden, der Grund dafür liegt allerdings eher im Mangel von Zeit als dem Mangel von Lust. Beim Besuch des fbcamps hat sich mein erster positiver Eindruck aber bestätigt: Barcamps sind das bessere Veranstaltungsformat!

Warum?

Wo genau liegt für mich der Vorteil eines Barcamps gegenüber klassischer Konferenzen?

(1) Es gibt nur aktive Teilnehmer, alle Besucher eines Barcamps bringen fast immer eine hohe Eigenmotivation und Initiative mit und beteiligen sich aktiv bei der Gestaltung des Programms.

(2) Weniger Labern: Bullshit wird auf Barcamps sofort abgestraft, ebenso wie Werbeveranstaltungen.

(3) Die Stimmung: Die von mir bisher besuchten Barcamps haben stets die perfekte Balance zwischen thematischem Fokus und Lockerheit hinbekommen. Man fühlt sich auch als Neuling willkommen und die positive Stimmung sorgt dafür, dass trotz eines wirklich langen Tagesprogramms am Ende keine Langeweile aufkommt.

(4) Familientreffen: Barcamps sind stets auch ein Stück Familientreffen und mit der Zeit kennt man sich auch persönlich.

Vorfreude

Während ich diese Zeilen schreibe wird mir damit auch immer bewusster: Ich freue mich riesig auf das Community Camp 2013 und ein anstrengendes und abwechslungsreiches Wochenende. Und jedem der noch nie ein Barcamp besucht hat, kann ich es wärmstens ans Herz legen.

2 Responses to “#ccb12: Mein erstes Barcamp”

  1. Stefan Graf

    Eine Minute zu spät! ;)
    Und ich dachte schon, dass mein Beitrag bestimmt der letzte sein wird, aber nach mir kamen dann doch noch ein paar zusammen.

    Antworten

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