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Neptune’s Pride 2: Ein Spiel, um Freundschaften zu zerstören

Beim Surfen bin ich zufällig auf das Browserspiel Neptune’s Pride 2 gestoßen und konnte direkt ein paar Kollegen und Freunde zu einer Partie begeistern.

Worum geht es?

Neptunes Pride ähnelt von der Art her am ehesten einem Brettspiel. Jeder übernimmt die Kontrolle über eine Alien-Rasse im Weltall und muss diese zu Ruhm und Ehre führen. Dafür kann man Technologien entwickeln, Handeln und Sterne erobern. Das Besondere: Das Spiel endet, wenn ein Spieler 50% der Sterne eingenommen hat. Früher oder später muss man also Kriege führen, um zu gewinnen. Das Spiel selbst läuft in sehr langsamer Echtzeit ab und kann sowohl vom PC als auch von Handy komfortabel gespielt werden. Theoretisch ist es kein großer Zeitfresser, mit 2-3 Blicken pro Tag in das Spiel kommt man sehr gut klar. Praktisch schaut man dann natürlich doch öfter einmal rein. Dadurch, dass man auch auf dem Smartphone bequem spielen kann habe ich das aber nicht als Belastung empfunden. Irgendwo hat man ja immer mal ein paar Minuten Zeit – gerade wenn man wie ich öfter mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.

Die Sache mit der Freundschaft

Besonders spaßig war unsere erste Runde, weil wir nur mit Leuten gespielt haben die sich größtenteils persönlich kennen. Wir haben Bündnisse geschmiedet und gebrochen, Kriege begonnen und geheime Pläne gegeneinander ausformuliert. Ich bin meinem Mitblogger Christian hintertückisch in den Rücken gefallen. Am Ende hat mir das den Sieg gebracht. Natürlich durfte ich mir das eine Weile lang täglich vorwerfen lassen – aber genau das macht den Spaß aus. Alle Absprachen im Spiel sind nämlich Absprachen, es gibt keine Möglichkeiten einen wirklich Nicht-Angriffspakt zu schließen. Das heißt, ich muss mich auf das Wort meines Partners verlassen – wohl wissend dass auch der weiß, dass am Ende nur einer das Spiel gewinnen kann. Das ist besser als jede Folge Game of Thrones.

Screen_NP2

Das Spiel kurz vor der Eroberung des letzten nötigen Sterns

So hassen mich jetzt alle ein klein wenig, aber am Ende macht gerade das Sprechen über das Spiel und gegenseitige Verschwören den besonderen Reiz aus. Die nächste Runde spielen wir dann übrigens komplett anonym, sodass keiner weiß wer sich hinter welchem Namen verbirgt. Das ist mit meiner Vergangenheit glaube ich auch besser so.

Das Spiel ist übrigens komplett gratis, man kann für wenig Geld eine Premium-Mitgliedschaft kaufen die man bspw. benötigt um eigene Spieler eröffnen zu können. Die paar Euro sind den Spaß aber auf jeden Fall wert.

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