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Social Media Toolbox: Empfehlungen der netzrunde (2)

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Nach Teil 1 der Social Media Toolbox von Wiebke, möchte ich jetzt mit meinen Tooltipps nachziehen. Es gibt da draußen tausende verschiedene Programme und Apps, die man auf allen Geräten nutzen kann und die ganz tolle Funktionen mitbringen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass 99,9% dieser Angebote zwar theoretisch phantastische Features versprechen, mir praktisch aber überhaupt nicht weiterhelfen oder sich nicht wirklich in meine Arbeitsweise geschickt einfügen.

In diesem Blog-Beitrag werde ich daher einen Überblick darüber geben, welche Tools ich wirklich produktiv einsetze. Es geht dabei natürlich um Social Media, aber auch darum, wie ich effektiv auf dem aktuellen Stand bleibe – bis hin zu nützlichen Alltagshelfern. Der Beitrag weicht damit ein wenig von den reinen Social Media-Beiträgen ab, die sonst hier zu finden sind – und für einige von euch ist sicherlich auch wenig Neues dabei. Dennoch ist es mir a) ein Bedürfnis das einmal niederzuschreiben und b) freue ich mich auch über eure Ergänzungen und eigenen Empfehlungen.

Der Browser meiner Wahl: Chrome

Als Browser nutze ich mittlerweile nur noch Chrome, schon alleine weil es ihn für alle Plattformen gibt und ich so auch plattformübergreifend meine Lesezeichen und meinen Verlauf synchronisieren kann. Außerdem kann in Sachen Schnelligkeit in meiner Wahrnehmung Firefox leider nicht ansatzweise mit dem Google-Browser mithalten. Meinen Chrome halte ich schlank, nutze aber ein paar sehr nützliche Addons, die mir die Arbeit im Alltag vereinfachen. In Chrome lohnt es sich auf jeden Fall die automatisch integrierte Rechtschreibprüfung zu aktivieren. Diese funktioniert dann ähnlich wie in Word, eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier.

LastPass

Bei den vielen Diensten bei denen man (idealerweise natürlich mit verschiedenen Passwörtern) angemeldet ist, verliert man schnell den Passwortüberblick. Mir hilft LastPass dabei ungemein. Dort kann ich alle meine Zugänge zentral hinterlegen und von allen Plattformen darauf zugreifen – egal ob im Browser, am Desktop oder vom Handy. Geschützt wird die Passwort-Datenbank idealerweise natürlich mit einem besonders sicheren Passwort.

Lightshot

Gefühlt besteht mein halber Arbeitstag daraus, Screenshots zu machen. Das kostenlose Browser-Add-On Lightshot hilft mir ungemein, da es mich mit einem Klick den gewünschten Bereich auswählen lässt und diesen auf Wunsch dann direkt in die Zwischenablage kopiert oder abspeichert.

Pocket (früher Read it later)

Auch Wiebke hat euch Pocket schon empfohlen, dem möchte ich mich anschließen.: Ich stoße täglich bei der Arbeit oder zu anderen „ungünstigen“ Momenten auf spannende Artikel, die ich unbedingt lesen möchte, aber wegen Zeitmangels nicht lesen kann. Seit ich Pocket nutze klicke ich in solchen Fällen einfach auf den entsprechenden Button im Browser und die App legt mir diesen Artikel in dem Dienst ab. Später kann ich dann über das Web-Interface oder auch die App den Artikel auf dem Gerät meines Wunsches lesen. Links in Pocket kann man zudem auch aus vielen gängigen Apps ablegen.

Tweetcast

Seit einiger Zeit bin ich privat im Handybereich auf Android umgestiegen. Leider sind gute Twitter-Clients für Android rar, die offizielle Twitter-App ist für mich absolut nicht nutzbar, da bei der Suche nach einem Stichwort / einem Hashtag immer nur die beliebtesten Tweets angezeigt werden. Die Alternative meiner Wahl ist daher TweetCaster. Die App funktioniert gut und man gewöhnt sich schnell an die Bedienung. Einzig das Design ist irgendwie in 2011 hängen geblieben.

Tweetbot

Auf meinen iOS-Geräten bin ich seitens Twitter etwas zufriedener, Tweetbot erfüllt hier meine Bedürfnisse zu 100%: Funktional, hübsch und stabil.

Feedly

Warum Google vor einiger Zeit den Google Reeder abgeschaltet hat, ist für mich immer noch ein Mysterium. In Sachen systematische Informationssammlung aus vielen Kanälen kommt für mich an das klassische Tool RSS keine andere Abomöglichkeit heran. Vermissen tue ich das Google-Tool inzwischen dank Feedly nicht mehr.

Google Alerts

Die Google Alerts gehören aus meiner Sicht zu einen der meist unterschätzten Tools. Sie informieren euch per Mail, in einem Rhythmus euer Wahl, über Neuigkeiten zu bestimmten Schlagwörtern. Wenn man sich für bestimmte Bereiche, beispielsweise die eigene Marke oder Spezialthemen, bei Neuigkeiten informieren lassen möchte und nichts Elementares verpassen will, sind Google Alerts das perfekte Tool.

Google Drive

Google Drive ist die Cloud meiner Wahl. Der Speicherplatz reicht für meine Bedürfnisse gut aus und verschiedene Berechtigungen machen es sehr einfach Dateien oder komplette Ordner anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen, schließlich besitzt quasi jeder einen Google-Account. Wir nutzen Google Drive so beispielsweise auch für unseren Blog.

Google Keep

Es gibt viele Notiztools, Google Keep reicht mir allerdings völlig. Es bietet eine App für mein Android-Device und eine Weboberfläche zur Pflege von ToDos und Notizen. Die App ist dabei einfach und übersichtlich.

 

 

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